Wo der Fisch an Land ging
19.06. – 25.07.2026





Fotos: JMR
Die Ausstellung Wo der Fisch an Land ging versammelt Arbeiten von Christian Theiss, Constanze Thieleke und Hanna Maxi Schumacher. Ausgangspunkt ihrer gemeinsamen Ausstellung ist ein Ort, der sie alle verbindet: das Ufer, insbesondere die Landschaft entlang des Rheins.Hier finden sie Inspiration, einen Ort der Kontemplationen und manchmal wird dort auch gearbeitet.
Die Uferregion dient dabei nicht nur als Motiv, sondern als Sinnbild für künstlerische Prozesse. Das Ufer ist ein Übergangsraum – ein Ort, an dem Wasser und Land aufeinandertreffen, an dem sich Formen, Farben und Strukturen ständig verändern. Diese Prozesshaftigkeit bildet den gemeinsamen Nenner der drei Positionen. Der Flussverlauf, die Spiegelungen des Wassers, die wechselnden Lichtstimmungen und die vielschichtigen Farbklänge der Rheinlandschaft wirken als Quelle der Inspiration und prägen die Arbeiten auf unterschiedliche Weise.
Die Malerei von Hanna Maxi Schumacher entfaltet sich vor allem im Großformat. Auf Papier, Stoffen und Leinwänden entstehen Arbeiten, die sich nicht auf die klassische Bildfläche beschränken. Häufig werden die Werke nicht auf Keilrahmen gespannt, sondern entwickeln einen installativen Charakter, der den Raum aktiv einbezieht. Die Materialien bleiben sichtbar, hängen, falten sich oder reagieren auf ihre Umgebung. So entstehen offene Bildräume, die Bewegung und Veränderung nicht nur darstellen, sondern selbst verkörpern.
Constanze Thieleke arbeitet hingegen innerhalb eines stärker verdichteten und konzentrierten Bildraums. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Struktur, Schichtung und Oberfläche aus. Mit Buntstift entwickelt sie feine Überlagerungen, Verdichtungen und Schattenzonen, aus denen komplexe Bildgefüge entstehen. Ihre Werke bewegen sich zwischen Präzision und Atmosphäre und lassen Räume entstehen, die sich erst nach und nach erschließen.
Christian Theiss nähert sich dem gemeinsamen Thema aus einer skulpturalen Perspektive. Die Motive von Fluss, Wasser und Fisch werden in seinen Arbeiten transformiert und in räumliche Formen übersetzt. Dabei entstehen eigenständige Bildwelten, die die Dynamik und Symbolkraft dieser Elemente aufnehmen und in eine plastische Sprache überführen.
Die Ausstellung versammelt drei eigenständige Positionen, die aus einer gemeinsamen Erfahrung heraus entstehen. Das Ufer wird dabei zum verbindenden Gedanken: als Ort der Begegnung, der Veränderung und des Übergangs. Zwischen Malerei und Skulptur, Fläche und Raum, Verdichtung und Ausdehnung eröffnet Wo der Fisch an Land ging einen Dialog über die Frage, wie Landschaft künstlerische Prozesse prägt.
Wo der Fisch an Land ging
19.06. – 25.07.2026




Fotos: JMR
Die Ausstellung Wo der Fisch an Land ging versammelt Arbeiten von Christian Theiss, Constanze Thieleke und Hanna Maxi Schumacher. Ausgangspunkt ihrer gemeinsamen Ausstellung ist ein Ort, der sie alle verbindet: das Ufer, insbesondere die Landschaft entlang des Rheins.Hier finden sie Inspiration, einen Ort der Kontemplationen und manchmal wird dort auch gearbeitet.
Die Uferregion dient dabei nicht nur als Motiv, sondern als Sinnbild für künstlerische Prozesse. Das Ufer ist ein Übergangsraum – ein Ort, an dem Wasser und Land aufeinandertreffen, an dem sich Formen, Farben und Strukturen ständig verändern. Diese Prozesshaftigkeit bildet den gemeinsamen Nenner der drei Positionen. Der Flussverlauf, die Spiegelungen des Wassers, die wechselnden Lichtstimmungen und die vielschichtigen Farbklänge der Rheinlandschaft wirken als Quelle der Inspiration und prägen die Arbeiten auf unterschiedliche Weise.
Die Malerei von Hanna Maxi Schumacher entfaltet sich vor allem im Großformat. Auf Papier, Stoffen und Leinwänden entstehen Arbeiten, die sich nicht auf die klassische Bildfläche beschränken. Häufig werden die Werke nicht auf Keilrahmen gespannt, sondern entwickeln einen installativen Charakter, der den Raum aktiv einbezieht. Die Materialien bleiben sichtbar, hängen, falten sich oder reagieren auf ihre Umgebung. So entstehen offene Bildräume, die Bewegung und Veränderung nicht nur darstellen, sondern selbst verkörpern.
Constanze Thieleke arbeitet hingegen innerhalb eines stärker verdichteten und konzentrierten Bildraums. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Struktur, Schichtung und Oberfläche aus. Mit Buntstift entwickelt sie feine Überlagerungen, Verdichtungen und Schattenzonen, aus denen komplexe Bildgefüge entstehen. Ihre Werke bewegen sich zwischen Präzision und Atmosphäre und lassen Räume entstehen, die sich erst nach und nach erschließen.
Christian Theiss nähert sich dem gemeinsamen Thema aus einer skulpturalen Perspektive. Die Motive von Fluss, Wasser und Fisch werden in seinen Arbeiten transformiert und in räumliche Formen übersetzt. Dabei entstehen eigenständige Bildwelten, die die Dynamik und Symbolkraft dieser Elemente aufnehmen und in eine plastische Sprache überführen.
Die Ausstellung versammelt drei eigenständige Positionen, die aus einer gemeinsamen Erfahrung heraus entstehen. Das Ufer wird dabei zum verbindenden Gedanken: als Ort der Begegnung, der Veränderung und des Übergangs. Zwischen Malerei und Skulptur, Fläche und Raum, Verdichtung und Ausdehnung eröffnet Wo der Fisch an Land ging einen Dialog über die Frage, wie Landschaft künstlerische Prozesse prägt.
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